Die Stadt München stellt ab 2027 einen Teil der Müllentsorgung um. Während für leichten Verpackungsmüll bislang nur Sammelcontainer (wie für Altglas) zur Verfügung stehen, wird ab 2027 jeder Haushalt mit einer gelben Tonne zum Recycling der darin enthaltenen Wertstoffe ausgestattet. Die neue Tonne wird alle zwei Wochen geleert. Informationen über das geänderte Entsorgungssystem finden sich beispielsweise hier. In Zukunft verfügt damit jeder Haushalt über vier Tonnen zur Abfallentsorgung, die braune Biotonne für organische Abfälle, die blaue Papiertonne, die neue gelbe Wertstofftonne und die schwarze Restmülltonne.
Bislang berechnen sich die Müllgebühren ausschließlich nach der Größe und der Häufigkeit der Leerung der Restmülltonne. So kostet beispielsweise die wöchentliche Abholung einer 120l Tonne aktuell 439,92 EUR pro Jahr.
Von der Einführung der neuen Wertstofftonne verspricht sich die Stadt eine deutliche Reduzierung des Restmüllaufkommens und eine höhere Recyclingquote. Allerdings führt das zu Finanzproblemen der Abfallentsorgung in München. Denn wenn weniger Restmüll anfällt, sinkt auch das Gebührenaufkommen. Das Kommunalreferat hat daher am vergangenen Donnerstag im Kommunalausschuss eine neue Gebührenstruktur vorgestellt, die im Folgenden kurz erläutert wird.
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