Manche Gebäude Münchens haben für die Stadt eine besondere Bedeutung. Da ist natürlich die Frauenkirche, die seit Jahrhunderten die Altstadt prägt. Aber auch modernere Bauten, wie das Olympiastadion von 1972 oder der „BMW-Vierzylinder“ gelten inzwischen als Wahrzeichen Münchens.
Gebäude, die wegen ihrer Größe über ihre unmittelbare Umgebung hinaus wirken, sind häufig umstritten, so wie aktuell die beiden 150 Meter hohen Türme, die neben der ehemaligen Paketposthalle entstehen sollen. Ob darüber ein Bürgerbegehren entscheidet, wird gegenwärtig vor dem Bayrischen Verwaltungsgerichtshof verhandelt.
Ein weiteres markantes Bauwerk entsteht möglicherweise am Candidplatz in Untergiesing. Dort plant ein Hamburger Investor ein 64 Meter hohes Bürohaus, genannt Candidtor:

Und natürlich gibt es auch hier eine Bürgerinitiative, die Widerstand gegen das Projekt mobilisiert.
Am vergangenen Mittwoch kam das Candidtor zum ersten Mal auf die Tagesordnung des Stadtplanungsausschusses. Gegenstand der Diskussion war eine Vorlage der Verwaltung für einen sogenannten „Aufstellungsbeschluss“, mit dem die Bauleitplanung begonnen wird. Im folgenden Bericht wird das Projekt anhand der Informationen in der Vorlage und der Debatte im Ausschuss erläutert, gefolgt von meinen subjektiven Überlegungen, was von dem geplanten Neubau zu halten ist.
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