{"id":3676,"date":"2023-07-01T09:43:04","date_gmt":"2023-07-01T09:43:04","guid":{"rendered":"https:\/\/stadtratsberichte.de\/?p=3676"},"modified":"2023-07-03T09:26:42","modified_gmt":"2023-07-03T09:26:42","slug":"tetris-spielen-fuer-die-geothermie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stadtratsberichte.de\/?p=3676","title":{"rendered":"Tetris spielen f\u00fcr die Geothermie"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Glaubt man den <a href=\"https:\/\/www.swm.de\/energiewende\">Marketingkampagnen<\/a> der M\u00fcnchner Stadtwerke (SWM), ist die Energiewende in der Landeshauptstadt schon weit fortgeschritten: 90% des Stroms der M\u00fcnchner Haushalte werden bereits heute regenerativ erzeugt und die Fernw\u00e4rme wird sp\u00e4testens bis 2040 klimaneutral. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leider ist die Realit\u00e4t noch weit davon entfernt. Bei den 90% \u00d6kostrom handelt es sich um eine bilanzielle Betrachtung. Ganz \u00fcberwiegend wird dieser Strom in Windkraftanlagen der SWM in der Nordsee erzeugt wird und kann mangels ausreichender Netzleitungen bislang nicht nach S\u00fcddeutschland und insbesondere nicht nach M\u00fcnchen transportiert werden. Physikalisch kommt daher der Strom f\u00fcr die M\u00fcnchner Haushalte zu erheblichen Anteilen aus den fossilen Kraftwerken der SWM. Auch bei der Fernw\u00e4rme ist es noch ein langer Weg. Die vor kurzem in Betrieb genommene Geothermieanlage im M\u00fcnchner S\u00fcden liefert 75 MW. Das klingt viel, ist aber doch sehr wenig verglichen mit der Fernw\u00e4rmeleistung von 900 MW des mit Kohle befeuerten <a href=\"https:\/\/www.swm.de\/energiewende\/kraft-waerme-kopplung\">Heizkraftwerks Nord<\/a> oder der beiden <a href=\"https:\/\/www.swm.de\/energiewende\/kraft-waerme-kopplung\">Gasturbinen im M\u00fcnchner S\u00fcden<\/a> mit zusammen mehr als 600 MW Heizleistung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie komplex und schwierig es ist, weitere Standorte f\u00fcr die  Erschlie\u00dfung der Geothermie zu finden, konnte man in der Vollversammlung am vergangenen Mittwoch erleben. <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Erschlie\u00dfung eines neuen Standorts muss zun\u00e4chst eine 1700 &#8211; 2800 Meter tiefe Bohrung niedergebracht werden, um das hei\u00dfe Thermalwasser unterhalb M\u00fcnchens zu erreichen. Das f\u00fchrt \u00fcber einen Zeitraum von 3 &#8211; 4 Jahren zu erheblichen L\u00e4rmbelastungen, die umfangreiche Schallschutzma\u00dfnahmen erfordern. Dar\u00fcber hinaus hat die Bohrstelle einen Platzbedarf von zwei bis drei Fu\u00dfballfeldern. Nach Abschluss der Arbeiten fallen die Schallemissionen nahezu weg und auch die ben\u00f6tigte Fl\u00e4che reduziert sich auf etwa ein Drittel. Allerdings kann der freigewordene Bereich nicht \u00fcberbaut werden, da er bei einem Schaden an der Thermalleitung erneut zur Verf\u00fcgung stehen muss. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ideal ist vor diesem Hintergrund ein weiterer Standort im M\u00fcnchner Osten, <a href=\"https:\/\/www.swm.de\/lp\/geothermie-michaelibad\">an dem die Stadtwerke gerade mit der Bohrung beginnen<\/a>, n\u00e4mlich die Liegewiese des Michaelibads. Hier wird der von der Baustelle belegte Platz nach Abschluss der Arbeiten den Badeg\u00e4sten gr\u00f6\u00dftenteils wieder zur Verf\u00fcgung stehen.  Es liegt auf der Hand, dass es im dicht bebauten M\u00fcnchner Stadtgebiet schwer ist, solche Fl\u00e4chen zu finden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer aktuellen <a href=\"https:\/\/risi.muenchen.de\/risi\/dokument\/v\/7749498\">Vorlage<\/a> des Referats f\u00fcr Arbeit und Wirtschaft (RAW) wird in Abstimmung mit den SWM ein weiterer Standort im M\u00fcnchner Norden vorgeschlagen, das sogenannte &#8222;Virginia Depot&#8220;. Dabei handelt es sich um ein ehemaliges Milit\u00e4rgel\u00e4nde an der Schlei\u00dfheimer Stra\u00dfe.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/2023-06-30-1024x764.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3684\" width=\"512\" height=\"382\" srcset=\"https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/2023-06-30-1024x764.png 1024w, https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/2023-06-30-300x224.png 300w, https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/2023-06-30-768x573.png 768w, https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/2023-06-30.png 1193w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Gel\u00e4nde des Virginiadepots (Quelle: Google Maps)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allerdings war die Zukunft dieser Milit\u00e4rbrache bereits anderweitig verplant. Hier der Bebauungsplanentwurf vom Juli 2021:<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/2023-06-30-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3687\" width=\"386\" height=\"457\" srcset=\"https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/2023-06-30-1.png 771w, https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/2023-06-30-1-253x300.png 253w, https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/2023-06-30-1-768x910.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 386px) 100vw, 386px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bebauungsplanung f\u00fcr das Virginiadepot <br>(Quelle: <a href=\"https:\/\/risi.muenchen.de\/risi\/dokument\/v\/7749498\">Vorlage <\/a>des RAW)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Danach sind auf dem Gel\u00e4nde eine Berufsschule (GB1) mit Sportplatz (GB3), zwei neue Gewerbefl\u00e4chen (GE1 und GE2) und eine Unterkunft f\u00fcr Gefl\u00fcchtete (GB2) vorgesehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit sind die Bausteine des gro\u00dfen <a href=\"https:\/\/tetris.com\/play-tetris\">Tetrisspiels<\/a> vorgegeben: Wie bringt man auf dem Gel\u00e4nde zus\u00e4tzlich die Anlagen f\u00fcr den Bau und den Betrieb der Geothermie unter? <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu ber\u00fccksichtigen ist dabei allerdings noch ein weiterer Faktor: Die gesch\u00fctzte Zauneidechse, die sich &#8211; neben vielen anderen Tieren &#8211; in gro\u00dfer Zahl im s\u00fcdlichen Bereich des Virginia Depots angesiedelt hat. Dabei handelt es sich um ein nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng gesch\u00fctztes Reptil, das in Deutschland in seinem Bestand insbesondere durch die Wiederbewirtschaftung von Brachland bedroht ist (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zauneidechse#Gef%C3%A4hrdung\">Wikipedia<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Streit dar\u00fcber, wie alle diese Anforderungen unter einen Hut zu bringen sind, zieht sich seit Monaten durch die Stadtverwaltung. Das Referat f\u00fcr Arbeit und Wirtschaft bef\u00fcrwortet in seiner Vorlage die sogenannte Variante 5:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"701\" src=\"https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/2023-06-30-2-1024x701.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3693\" srcset=\"https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/2023-06-30-2-1024x701.png 1024w, https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/2023-06-30-2-300x205.png 300w, https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/2023-06-30-2-768x526.png 768w, https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/2023-06-30-2.png 1276w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Anordung der Geothermieanlage und der weiteren Einrichtungen <br>in der Bohrphase (links) und in der Betriebsphase (rechts) <br> nach Variante 5 (Quelle: <a href=\"https:\/\/risi.muenchen.de\/risi\/dokument\/v\/7749498\">Vorlage<\/a> des RAW)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Habitat der Zauneidechsen wird bereits in der mehrj\u00e4hrigen Bauphase zerst\u00f6rt und auch danach nicht wiederhergestellt, da sich dort die Entnahme des Thermalwassers aus dem Bohrloch und unmittelbar daneben die sogenannte Energiezentrale befindet, wo die  W\u00e4rme in das M\u00fcnchner Fernw\u00e4rmenetz eingespeist wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Referat f\u00fcr Klima und Umwelt (RKU) bevorzugt daher in einer umfangreichen <a href=\"https:\/\/risi.muenchen.de\/risi\/dokument\/v\/7739789\">Stellungnahme<\/a> die sogenannte Variante 3b:<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/2023-06-30-4-1024x726.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3697\" width=\"512\" height=\"363\" srcset=\"https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/2023-06-30-4-1024x726.png 1024w, https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/2023-06-30-4-300x213.png 300w, https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/2023-06-30-4-768x545.png 768w, https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/2023-06-30-4.png 1125w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Variante 3b in der Betriebsphase (Quelle: <a href=\"https:\/\/risi.muenchen.de\/risi\/dokument\/v\/7739789\">Stellungnahme<\/a> RKU)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Vorteil dieser Anordnung ist der teilweise Erhalt des Zauneidechsenhabitats (Fl\u00e4che 2). M\u00f6glich wird das, indem die Energiezentrale vom Bohrloch r\u00e4umlich getrennt an den oberen Rand des Virginia Depots verlegt wird. Damit f\u00e4llt allerdings jegliche Gewerbefl\u00e4che weg (GE1 und GE2 aus dem Plan vom Juli 2021).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das RAW hat sich in seiner Vorlage und auch in der Vollversammlung vehement gegen diese Variante ausgesprochen. Die Trennung von Bohrloch und Energiezentrale w\u00fcrde zu h\u00f6heren Baukosten und Verlusten von 7000 MWh an thermischer Energie f\u00fchren, da das hei\u00dfe Thermalwasser \u00fcber lange Leitungen zur Energiezentrale geleitet werden m\u00fcsste. Zudem sei solch eine Anordnung technisch unerprobt und st\u00f6ranf\u00e4llig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus meiner Sicht haben beide Argumentationslinien im Vorlauf zur Vollversammlung an Gewicht verloren: <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li> Zum einen hat das RKU in seiner <a href=\"https:\/\/risi.muenchen.de\/risi\/dokument\/v\/7739789\">Stellungnahme<\/a> mit \u00fcberzeugenden technischen Argumenten dargelegt, dass die vom RAW angegebenen Verluste viel zu hoch gegriffen sind. Aber selbst wenn dieser Wert stimmt, sind das allenfalls 1,5% der von der Anlage zu erwartenden thermischen Gesamtleistung von 40 MW. <\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Zum anderen haben die SWM ihre Einsch\u00e4tzung der technischen Realisierbarkeit einer Trennung von Bohrloch und Energiestation ge\u00e4ndert. Gab es hier zun\u00e4chst Bedenken, so liegt nach erneuter R\u00fccksprache mit den Aufsichtsbeh\u00f6rden inzwischen eine erg\u00e4nzte Stellungnahme vor, in der es hei\u00dft:<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;<em>Beide [&#8230;] Varianten sind aus technischer Sicht gleicherma\u00dfen machbar. Variante 5  entspricht der bisher favorisierten Praxis und w\u00fcrde daher eine technisch einfachere, sowie kosteng\u00fcnstigere Realisierung versprechen. Bei Variante [..] 3b wurde die negativere Bewertung durch die Aussagen des Bergamtes deutlich abgemildert<\/em>.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Laut Stellungnahme der SWM gibt es zudem die Bef\u00fcrchtung, dass die geplante Bebauung des Zauneidechsenhabitats nach Variante 5 zu einer mehrj\u00e4hrigen Verz\u00f6gerung des Projekts durch eine  gerichtliche Auseinandersetzung mit Naturschutzverb\u00e4nden f\u00fchren w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Debatte im Stadtrat hat sich die gr\u00fcn-rote Rathauskoalition der Auffassung des RKUs angeschlossen und die Variante 3b mit ihrer Mehrheit verabschiedet. CSU und FDP wollten hingegen an der Variante 5 festhalten. Der CSU-Vorsitzende Manuel Pretzl hat den &#8222;Sinneswandel&#8220; der SWM als reine Gef\u00e4lligkeit gegen\u00fcber der Rathauskoalition bezeichnet, allerdings ohne seinerseits zu begr\u00fcnden, warum die Neubewertung der SWM technisch unzutreffend sei. Sein Redebeitrag hat zudem klar gemacht, warum die CSU ebenso wie das RAW die Variante 5 bevorzugt, n\u00e4mlich wegen des Erhalts zumindest einer Gewerbefl\u00e4che. Letztlich liegt der Ablehnung der Variante 3b die Abw\u00e4gung zugrunde, auf das fu\u00dfballfeldgro\u00dfe Eidechsenhabitat zugunsten einer Gewerbefl\u00e4che zu verzichten. Das kann man so sehen. Die Sorge um die technische Realisierbarkeit und die Effizienzverluste der Geothermieanlage erscheinen mir dabei eher vorgeschoben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Debatte hat eindr\u00fccklich gezeigt, welchen Schwierigkeiten der Ausbau der Geothermie in M\u00fcnchen begegnet und mit welch langen Zeitr\u00e4umen zu rechnen ist, bis die gerade einmal 40MW zus\u00e4tzlicher Geothermie ins M\u00fcnchner Fernw\u00e4rmnetz eingespeist werden k\u00f6nnen. Wer also Fernw\u00e4rme bezieht, tut gut daran, \u00fcber die kommenden Jahre so wenig wie m\u00f6glich davon zu verbrauchen, da ein v\u00f6lliger Umstieg von fossiler Erzeugung auf Geothermie noch in weiter Ferne liegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Glaubt man den Marketingkampagnen der M\u00fcnchner Stadtwerke (SWM), ist die Energiewende in der Landeshauptstadt schon weit fortgeschritten: 90% des Stroms der M\u00fcnchner Haushalte werden bereits heute regenerativ erzeugt und die Fernw\u00e4rme wird sp\u00e4testens bis 2040 klimaneutral. Leider ist die Realit\u00e4t noch weit davon entfernt. 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