{"id":2141,"date":"2021-10-22T16:23:33","date_gmt":"2021-10-22T16:23:33","guid":{"rendered":"https:\/\/stadtratsberichte.de\/?p=2141"},"modified":"2021-10-24T22:34:12","modified_gmt":"2021-10-24T22:34:12","slug":"die-zweitbeste-loesung-wenn-ueberhaupt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stadtratsberichte.de\/?p=2141","title":{"rendered":"Die zweitbeste L\u00f6sung &#8211; wenn \u00fcberhaupt"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor dem Auftreten des Coronavirus waren drohende Fahrverbote f\u00fcr Dieselfahrzeuge eines der gr\u00f6\u00dften Aufregerthemen der Politik. Insbesondere in Stuttgart und M\u00fcnchen sind an vielbefahrenen Stra\u00dfen die Belastungen mit Feinstaub und Stickoxiden immer noch zu hoch. Wie bereits <a href=\"https:\/\/stadtratsberichte.de\/?p=1096\">an anderer Stelle<\/a> berichtet, werden die Werte zwar allm\u00e4hlich besser. Sie liegen aber immer noch \u00fcber den zul\u00e4ssigen Grenzen. In M\u00fcnchen gilt das unter anderem f\u00fcr die Landshuter Allee.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der gestrigen Vollversammlung wurde von einem Forschungsprojekt berichtet, das in den n\u00e4chsten Wochen beginnen soll. <strong>Gro\u00dfe Filters\u00e4ulen entlang der Landshuter Allee sollen Stickoxide und Feinstaub aus der Luft herausfiltern<\/strong>. Im Stadtrat traf das auf allgemeine Zustimmung, nicht zuletzt, weil der Freistaat fast alle Kosten des Projekts tr\u00e4gt.  Worum es dabei geht und was aus meiner Sicht davon zu halten ist, wird im Folgenden erl\u00e4utert.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausgangspunkt ist die Prognose, dass der Grenzwert f\u00fcr die Stickoxidbelastung in der Landshuter Allee auch in den n\u00e4chsten Jahren noch nicht eingehalten werden kann. In der <a href=\"https:\/\/www.ris-muenchen.de\/RII\/RII\/DOK\/SITZUNGSVORLAGE\/6839257.pdf\">schriftlichen Bekanntgabe<\/a> f\u00fcr die Vollversammlung wird angeben, dass die Werte voraussichtlich erst in 2026  unter den erlaubten 40 \u00b5g\/m\u00b3 liegen werden. Schaut man sich die gemessenen Daten seit 2015 an, k\u00f6nnte es vielleicht auch schon ein paar Jahre fr\u00fcher so weit sein:<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/2021-10-21.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2144\" width=\"405\" height=\"249\" srcset=\"https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/2021-10-21.png 810w, https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/2021-10-21-300x184.png 300w, https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/2021-10-21-768x471.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 405px) 100vw, 405px\" \/><figcaption>Werte der Stickoxidbelastung in der Landshuter Allee in  \u00b5g\/m\u00b3; die gepunktete Linie zeigt den Trend (Quelle: Eigene Darstellung der Daten aus der <a href=\"https:\/\/www.ris-muenchen.de\/RII\/RII\/DOK\/SITZUNGSVORLAGE\/6839257.pdf\">Bekanntgabe<\/a>)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Stadtverwaltung sieht sich dennoch in der Pflicht, gem\u00e4\u00df den gesetzlichen Vorgaben im Bundes-Immissionsschutzgesetz den &#8222;<em>Zeitraum einer \u00dcberschreitung von bereits einzuhaltenden Immissionsgrenzwerten so kurz wie m\u00f6glich zu halten<\/em>&#8220; . <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bauliche L\u00f6sungen wie ein Tunnel oder <a href=\"https:\/\/stadtratsberichte.de\/?p=1670\">die bereits im Stadtrat diskutierte Einhausung<\/a> sind wegen der langen Bauzeiten nicht geeignet, schnell Abhilfe zu schaffen. Das nun beginnende Forschungsprojekt verfolgt daher einen anderen Ansatz. Mit zun\u00e4chst sieben, sp\u00e4ter neun gro\u00dfen Filters\u00e4ulen sollen Stickoxide und Feinstaub aus der Umgebungsluft herausgefiltert werden. In einer <a href=\"https:\/\/www.ris-muenchen.de\/RII\/RII\/DOK\/SITZUNGSVORLAGE\/6839255.pdf\">Anlage<\/a> zur Bekanntgabe kann man sehen, wie diese Filters\u00e4ulen aussehen werden:<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/2021-10-21-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2148\" width=\"222\" height=\"504\" srcset=\"https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/2021-10-21-1.png 444w, https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/2021-10-21-1-132x300.png 132w\" sizes=\"auto, (max-width: 222px) 100vw, 222px\" \/><figcaption>Geplante Filters\u00e4ule f\u00fcr die Landshuter Allee<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit einer Grundfl\u00e4che von jeweils 1 m\u00b2  werden die neun S\u00e4ulen auf ehemaligen Parkpl\u00e4tzen aufgestellt. Das folgende Bild zeigt die geplante Verteilung entlang der Landshuter Allee:<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/2021-10-21-2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2149\" width=\"406\" height=\"298\" srcset=\"https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/2021-10-21-2.png 811w, https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/2021-10-21-2-300x220.png 300w, https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/2021-10-21-2-768x563.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 406px) 100vw, 406px\" \/><figcaption>Die geplante Verteilung der Filters\u00e4ulen (gelbe Punkte) und diverser Messstellen (rote Quadrate und blauer Punkt) entlang der Landshuter Allee (Quelle: <a href=\"https:\/\/www.ris-muenchen.de\/RII\/RII\/DOK\/SITZUNGSVORLAGE\/6839255.pdf\">Anlage<\/a> zur Bekanntgabe des Forschungsprojekts)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An dem Forschungsvorhaben sind insgesamt vier Universit\u00e4ten bzw. Hochschulen beteiligt, darunter die TU M\u00fcnchen und die Universit\u00e4t Augsburg. Letztere wird ein Netz aus Messstationen betreiben, um sowohl in der Landshuter Allee als auch in einigen Seitenstra\u00dfen zu untersuchen, ob der Betrieb der Filters\u00e4ulen zu einer sp\u00fcrbaren Verringerung der Stickoxidbelastung f\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allerdings ist das M\u00fcnchner Forschungsprojekt &#8211; anders als man anhand der dem Stadtrat vorgelegten Dokumente vielleicht glauben k\u00f6nnte &#8211; im Grunde nur eine Neuauflage eines \u00e4hnlichen Projekts in Stuttgart Am Neckartor. Dort werden seit Jahren die <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/umweltprobleme-in-stuttgart-stickige-luft-im-talkessel.1001.de.html?dram:article_id=482908\">deutschlandweit h\u00f6chsten Stickoxidwerte<\/a> gemessen. In einem Projektversuch kamen die oben gezeigten Filters\u00e4ulen von 2018 &#8211; 2020 zum Einsatz. Den Abschlussbericht dazu findet man <a href=\"https:\/\/airfiltration.mann-hummel.com\/fileadmin\/user_upload\/Our_Segments\/Public_Air_Solutions\/Final_report\/Abschlussbericht_FilterCubes_Stuttgart-Neckartor__DE.pdf\">hier.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein vollst\u00e4ndige Darstellung des Stuttgarter Forschungsprojekts w\u00fcrde den Umfang dieses Berichts sprengen. Kernaussagen sind, dass die Reduktion der Stickoxidbelastung insgesamt <strong>nicht mehr als 9%<\/strong> betr\u00e4gt. Die Wirkung der Filters\u00e4ulen ist dabei ungleichm\u00e4\u00dfig verteilt, wie dieses Bild zeigt:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"633\" src=\"https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/2021-10-22-7-1024x633.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2156\" srcset=\"https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/2021-10-22-7-1024x633.png 1024w, https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/2021-10-22-7-300x185.png 300w, https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/2021-10-22-7-768x475.png 768w, https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/2021-10-22-7-1536x949.png 1536w, https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/2021-10-22-7.png 1547w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption>Abbildung 6.3. aus dem <a href=\"https:\/\/airfiltration.mann-hummel.com\/fileadmin\/user_upload\/Our_Segments\/Public_Air_Solutions\/Final_report\/Abschlussbericht_FilterCubes_Stuttgart-Neckartor__DE.pdf\">Abschlussbericht des Stuttgarter Forschungsprojekts<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am besten ist die Filterwirkung in der unmittelbaren Umgebung der Filters\u00e4ulen (rote Bereiche). In den Nebenstra\u00dfen mit gr\u00f6\u00dferem Abstand zu den Filters\u00e4ulen (dunkelgr\u00fcne Bereiche) ist die Wirkung nahezu vernachl\u00e4ssigbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der anderen Seite ist der Aufwand betr\u00e4chtlich. Denn Am Neckartor in Stuttgart wurden nicht nur neun, sondern insgesamt 23 Filters\u00e4ulen aufgestellt, von denen jede im Betrieb 1 kW Strom verbraucht und deren Filterelemente alle 30 Tage gewechselt werden m\u00fcssen. Hier eine grafische Darstellung der Stuttgarter &#8222;Filters\u00e4ulenallee&#8220;:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"562\" src=\"https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/2021-10-22-1-1024x562.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2158\" srcset=\"https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/2021-10-22-1-1024x562.png 1024w, https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/2021-10-22-1-300x165.png 300w, https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/2021-10-22-1-768x421.png 768w, https:\/\/stadtratsberichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/2021-10-22-1.png 1531w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption>Verteilung der 23 Filters\u00e4ulen entlang der der Stra\u00dfe Am Neckartor in Stuttgart. (Quelle: <a href=\"https:\/\/airfiltration.mann-hummel.com\/fileadmin\/user_upload\/Our_Segments\/Public_Air_Solutions\/Final_report\/Abschlussbericht_FilterCubes_Stuttgart-Neckartor__DE.pdf\">Abschlussbericht des Stuttgarter Forschungsprojekts<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Ergebnis habe ich so meine Zweifel, ob mit den geplanten neun Filters\u00e4ulen die Stickoxidbelastung in der Landshuter Allee in relevantem Umfang verringert werden kann. Denn nimmt man in beispielsweise den Wert von 54 \u00b5g\/m\u00b3 aus 2020 und zieht davon 9% ab, erreicht man etwa 49  \u00b5g\/m\u00b3. Das entspricht ungef\u00e4hr der Verbesserung, die sich ohnehin pro Jahr durch den abnehmenden Einsatz alter Fahrzeuge mit schlechten Emmissionswerten ergibt (vgl. die fallende Messkurve ganz oben).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Vollversammlung wurde in mehreren Redebeitr\u00e4gen aus den gro\u00dfen Fraktionen des M\u00fcnchner Stadtrats darauf hingewiesen, dass die richtige L\u00f6sung f\u00fcr die Landshuter Allee eigentlich eine andere ist. F\u00fcr die CSU ist das weiterhin ein Tunnel, f\u00fcr Gr\u00fcne und SPD ein beschleunigter Umstieg auf elektrische Antriebe und die Nutzung des \u00d6PNV. Die Filters\u00e4ulen seien daher nur die zweitbeste L\u00f6sung f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre. Ich denke, das ist richtig. Es bleibt abzuwarten, ob sich damit \u00fcberhaupt eine sp\u00fcrbare Verbesserung f\u00fcr die Anwohner der Landshuter Allee ergibt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor dem Auftreten des Coronavirus waren drohende Fahrverbote f\u00fcr Dieselfahrzeuge eines der gr\u00f6\u00dften Aufregerthemen der Politik. Insbesondere in Stuttgart und M\u00fcnchen sind an vielbefahrenen Stra\u00dfen die Belastungen mit Feinstaub und Stickoxiden immer noch zu hoch. Wie bereits an anderer Stelle berichtet, werden die Werte zwar allm\u00e4hlich besser. Sie liegen aber immer noch \u00fcber den zul\u00e4ssigen &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/stadtratsberichte.de\/?p=2141\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eDie zweitbeste L\u00f6sung &#8211; wenn \u00fcberhaupt\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[],"class_list":["post-2141","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-vollversamlung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/stadtratsberichte.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2141","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/stadtratsberichte.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/stadtratsberichte.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stadtratsberichte.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stadtratsberichte.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2141"}],"version-history":[{"count":29,"href":"https:\/\/stadtratsberichte.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2141\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2183,"href":"https:\/\/stadtratsberichte.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2141\/revisions\/2183"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/stadtratsberichte.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2141"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/stadtratsberichte.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2141"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/stadtratsberichte.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2141"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}